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ENTRAINMENT – „ENTRAINMENT“

Ein überaus interessanter Brückenschlag vom Jazz hin zum Post-Rock: Das Wiener Dreiergespann ENTRAINMENT macht auf seinem selbstbetitelten und auf Freifeld Tonträger erschienenem Album in eindrucksvoller Manier vor, wie man auf aufregende Weise musikalisch zwischen den Stühlen Platz nimmt. […] denn mit Jazz hat das von ihnen Dargebrachte im Grunde genommen kaum etwas zu tun. 

Natürlich ist er vorhanden und schimmert immer wieder durch, nur übernimmt er im Sound, den das Trio zu Gehör bringt, keine bestimmende Rolle. Es sind mehr die rockigen Klänge, die den insgesamt sechs Nummern ihre Note verleihen und die Richtung vorgeben. Und das tun sie – und das ist das Schöne an der ganzen Sache – auf eine sehr variantenreiche, verspielte und richtig schön stilübergreifende Art. […] 

Weite, ruhige, von sanften Melodien getragene oder sich über schwebende Soundflächen langsam aufbauende Spannungsbögen treffen auf recht heftige und sehr riffbetonte Ausbrüche, die ihre Energie rhythmisch mal mehr, mal weniger vertrackt in fast unbändiger Art freisetzen. 

Das, was David Gratzer, Philipp Kienberger und Valentin Duit wirklich exzellent verstehen, ist, dieses vielfältige Gemisch in Schwingung zu versetzen und es in eine außergewöhnlich stimmungsvolle Angelegenheit zu verwandeln. Die Band öffnet Räume, in die man als HörerIn tief eintauchen kann, man fühlt sich aufgefordert, sich durch die verschiedenen Kapitel mitziehen zu lassen und sich Bilder zu den Ereignissen zu malen. 

Entrainment zeigen auf ihrem Album, dass man aus vermeintlich Gegensätzlichem etwas wirklich hochgradig Spannendes formen und mit Musik auch ohne Worte aufregende Geschichten erzählen kann. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Wiener Band mit „Entrainment“ ein wirklich starkes Stück Musik gelungen ist, eines, das von Mal zu Mal mehr und mehr wächst und an Intensität gewinnt. Wirklich gelungen.

MICA – MUSIC information center AUSTRIA, Michael Ternai

 

Kann Musik Wissen schaffen? Die Musik von David Gratzer (Gitarre), Philipp Kienberger (Bass) und Valentin Duit (Schlagzeug) geht in den Kopf und von dort auch nicht mehr raus. […] Bekannte Songmuster aus Rock und Pop werden durch Klänge, die an Minimal Techno erinnern, kontrahiert. In den Klanglandschaften kann man sich in den meditativen Weiten ebenso verlieren wie auf den lärmreichen Gipfeln, denen man sich über komplexe Wege annähert. Nicht verwunderlich, dass diese Wege in weiten Teilen der Welt verlaufen, etwa im Orient, in Vorderasien oder in Afrika. […] Spannung ist also garantiert, wohin die musikalische Expedition des Kärntner Ensembles in Zukunft auch führt.

DIE BRÜCKE, Michael Herzog

Elemente von Post-Rock, Grunge, Jazz, Minimal Music und Noise werden auf „Entrainment“ zu einem nicht kategorisierbaren Sound fusioniert. David Gratzer erzeugt mit seiner Gitarre oft geradezu orchestrale Flächen (Zett), die aber immer wieder einem erdigen, dreckig verzerrten Sound weichen müssen (Almost there). […] Die Kompositionen wirken streng und sind rhythmisch komplex, lassen den drei Musikern aber auch genug Raum für Improvisation. Viele repetitive Muster tauchen auf und verschwinden wieder, mal als Thema, mal als Begleitung zur Improvisation von Gratzer oder Duit, die ihre Ideen über diese Klangteppiche in aller Ausführlichkeit ausbreiten. […] Neben den Noise-Riff-Extasen gibt es auf dieser CD auch ganz ruhige, Ambient-esque Momente, zum Beispiel „Bright Gloom“, das erst ganz am Schluss noch eine Prise Downtempo-Rockgitarre verpasst bekommt. Eine Platte der Kontraste also, die zwischen voller Lautstärke mit mächtigem Sound und flächigen, ruhigen, melodiösen Passagen oszilliert.

CONCERTO-Magazin, Xavier Plus

Enfleurage - Around its Tail (Waschsalon Records)

[…] In diesem Fall ist die Organisation das Musikerkollektiv Waschsalon, aus dessen Mitte die Generationsgenossen Anna Anderluh (Stimme, Autoharp, Live Loops, Effekte), David Gratzer (Gitarre, Live Loops, Effekte) und Lukas Aichinger (Perkussion, Gongs) 70 Minuten lang einen ästhetischen Körper aufregender Improvisation entstehen lassen. Anderluh bring in dieses Trio ihren abstrakten Gesang ein, in dem eine oft stark gedehnte melismatische Melodieführung, die Phonetik imaginierter Sprachen und eine dadaistische Syntax eine funkelnde Melange bilden, die später durch die langsam aufbauenden oder riffbetont-heftig ausbrechenden E-Gitarren-Interventionen Gratzers und die subtilen Perkussions-Pulse von Aichinger und ihren klugen Einsatz verschiedenster Distortions, erweiterter Techniken und Präparationen entwickelt werden.

CONCERTO-Magazin, dop
(Bewertung: 4½ von 5 Sternen)

 

ENFLEURAGE – „AROUND ITS TAIL“

Musik, die sich durch ihre ausgesprochen bildhafte Klangsprache zu einem echten Hörerlebnis entwickelt – genau eine solche bringt das Wiener Trio ENFLEURAGE auf einem eben erschienenen Album „Around its Tail“ (Waschsalon records) zum Erklingen. […]

Im Geiste der Improvisation agierend, gelingt es dem lustvoll experimentierenden Trio dem Begriff dieser Musikform etwas Spezielles zu entlocken, eine ungemein stimmungsvolle und unmittelbar wirkende Musikalität, die sich aus jazzigen Ansätzen, postrockschen Weiten, noisigen Einwürfen, eigenwilliger Soundarbeit und Vokalkunst herausbildet und in einer sehr erzählerischen, fast schon meditativen Klangsprache ihren Ausdruck findet.

Hört man sich durch die Nummern von Enfleurage bekommt man unweigerlich Bilder in die Gedanken gepflanzt. Die Musik von Anna Anderluh, David Gratzer und Lukas Aichinger wirkt wie ein Soundtrack zu einem imaginären Film, den man sich – von der geheimnisvollen Atmosphäre inspiriert – als Hörer*in selbst erdenkt und mit der eigenen Fantasie mit Leben erfüllt. „Around its Tail“ ist ein faszinierender Blick über den Tellerrand des musikalisch Gewöhnlichen hinaus, es ist ein Stück Musik, das wirklich zu fesseln vermag, und das auf eine ganz eigene Art und Weise.

Ganze Rezension: www.musicaustria.at/enfleurage-around-its-tail

MICA – MUSIC information center AUSTRIA, Michael Ternai

 

Enfleurage - »Around its Tail« (Waschsalon Records)

Wenn sich Anna Anderluh, Lukas Aichinger und David Gratzer im Waschsalon treffen, haben fiese Flecken keine Chance! »Enfleurage«, das Schleuderprogramm zwischen Ambient-Abfluss und Holly-Herndon-Hüpfer, kreiselt um Stücke, die so unschuldig klingen, wie frisch gewaschene Wäsche duftet. Einmal weichspülen, please!

skug – Musikkultur, Christoph Benkeser

 

Ein weiteres Statement des umtriebigen Schlagzeugers und Komponisten Lukas Aichinger: Mit dem neuen Projekt Enfleurage geht er mit den probaten Mitstreiter*innen Anderluh und Gratzer einen völlig neuen Weg. Anderluh, die großartige Sängerin, Interpretin, Performerin, ist natürlich eine feine Partnerin für diese Experimentierstunde zwischen Elektronik und Songwriting. Gratzer bringt an der Gitarre und mit seinen Loops erdiges Grundmaterial ein, lässt den Sound grooven und vermittelt gekonnt zwischen dem nerdigen Schlagzeugspiel und den zurückgenommenen, leisen Gesängen von Anna Anderluh. Mir hat die Komposition Wren’s Nest besonders gut gefallen. Vielleicht hört man das Trio einmal live. Es würde mich freuen, dabei zu sein!                                           

FreiStil – Magazin für Musik und Umgebung, ernst 

 

Enfleurage: Around its Tail (Waschsalon Rec.)

[…] Das Album beginnt fast meditativ, die Stimme Anderluhs scheint von weit her zu erklingen, es steigert sich und dann setzt Gratzer mit seinen Gitarrenriffs ein, die sich ins Gehirn einritzen bis Aichinger mit Gongs den musikalischen Ausgang einläutet. Es handelt sich um improvisierte Musik, die in 2 Tagen eingespielt wurde, was bedeutet, dass sich das Trio von anderen Formationen schon kennt oder intuitiv so perfekt aufeinander sich abstimmt. Schöne, nicht ganz einfache Musik, die wirklich aufmerksames Zuhören erfordert.

Film Sound & Media, Irene Schwingenschlögl

 

Gruber geht und nimmt uns mit

[…] 69% grelle forelle /// 33% selbstzerstörung /// 100% verstand und gefühl

[…] Die Live-Musik von David Gratzer untermalt die Szenen atmosphärisch so genau, dass jeder Ton exakt die Art von Gefühlsfunken trifft, der im Spiel versprüht wird.

[…] Inszenierungs – und Schauspielkunst zeigen sich von ihrer besten Seite. Eine bereichernde Erfahrung ist es, sehen zu dürfen, wie ein – und derselbe Stoff hier auf der Bühne des Werk X-Petersplatz , aber auch in Form von verschiedenen Kunstformen, funktionieren kann. Und zu Tränen rührt, wenn man meine Begleitung des Abends fragt.

Bohema /// das junge kulturmagazin, Alisa Grubermann

 

“Gruber Geht” – Werk X Petersplatz, Vienna

After two cancellations in April 2020 and March 2021, the long-awaited Vienna premiere of Gruber geht (Gruber Is Leaving) at Werk X-Petersplatz in a co-production with Theater KuKuKK finally saw the light of day. […]

The story comes with a lot of ups and downs. These are manifested musically with the help of a live musician. While the techno sound obviously comes from pre-recorded music, guitarist David Gratzer delivers a solid soundtrack and gives the sense of spontaneous responses to the atmosphere of the story. […]

Plays International & Europe, Ludovico Lucchesi Palli

#guiltypleasure ich geb’s zu, selbst ich war zu tränen gerührt – selten wurde die schönste nebensache der welt so feinfühlig und realitätsnah auf die bühne gebracht großes kino. […] unterstützt von den großartigen klängen und musikflächen von David Gratzer – wirklich geiles live-set inklusive sozusagen! #GrosseEmpfehlung nur noch heute und morgen im WERK X-Petersplatz zu sehen: GRUBER GEHT nach einem Roman von Doris Knecht 

Werk X-Petersplatz, Cornelia Anhaus

[…] Wahnsinns-Live-Soundtrack von David Gratzer. Prädikat: Sehenswert!

Werk X-Petersplatz

[…] Dank der Livemusik von David Gratzer wird „Gruber geht“ eine runde Sache.

Klagenfurter Leben, Stephan Fugger

Brachten Eigenkompositionen mit: die Kärntner Gitarristen Primus Sitter und David Gratzer
Requiem & dunkler Sepp

Kühne Kontraste im kultur.raum.kirche: Das Vokalensemble „Cinquecento“ traf in der Seminarkirche Tanzenberg auf zwei Gitarristen.

[…] Die sechs auf Renaissance-Musik spezialisierten Herren aus fünf verschiedenen Nationen, unter ihnen auch der ehemalige Sparkassen-Preisträger, der mit glasklarer Stimme singende Countertenor Terry Wey, wussten von Anfang an zu faszinieren: Bei größtmöglicher Homogenität und stilistisch perfekter Interpretation verschmolzen die Lupenreinen Töne zu einem schwebenden, hehren Schönklang, der es immer wieder erlaubte, in meditative Stimmungen einzutauchen. Und das auch bei homofoner Gregorianik und bei Stücken von Meister Desprez selbst. Wie schon im Vorjahr lebte das von kultur.raum.kirche initiierte Konzert auch dieses Mal wieder von Kontrasten. Denn abermals wurden Kärntner Künstler eingeladen, sich behutsam in die Alte Musik einzubringen. Diesmal brachten zwei Gitarristen, der arivierte Primus Sitter sowie der junge David Gratzer dezente jazzige Eigenkompositionen für zwei Gitarristen inklusive höchst virtuose Improvisationen, bei denen besonders Sitters „Dunkler Sepp“ wie auch Gratzers Reißer „Two Hours To Go“ gefielen.
Als Höhepunkt musizierten alle gemeinsam bei einem extra für dieses Konzert geschriebenen Auftragswerk: „Oct opus“ von Sitter, ist ein innovativer, raffiniert gelungener Mix aus Alt und Neu mit kühnen Harmonien und hohen technischen Ansprüchen. Stehende Ovationen!

Kleine Zeitung, Helmut Christian

 

 

Kärntner Des Tages
Musikalischer Grenzgänger

[…] Was haben Jazz und traditionelle persische Musik gemeinsam? […] … David Gratzer: „In beiden Musikrichtungen ist es wichtig, zu improvisieren und spontan zu sein.“ Der 26-jährige Klagenfurter verbrachte den August als Stipendiat des „Artist in Residence“-Programms im „Österreichischen Kulturforum“ in Teheran. […] Auf den 26-jährigen Klagenfurter übte orientalische Musik schon immer eine Faszination aus. „Sie ist tiefsinnig und trostspendend. Oft geht es in den Texten darum, dass man trotz Niederlage weiterkämpfen soll.“
Trotz der schwierigen politischen Lage im Iran erlebte der weltoffene Klagenfurter eine warmherzige und entgegenkommende Zivilgesellschaft. „Von der Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen war ich überwältigt.“ […] Musik bedeutet für den talentierten Musiker alles. „Mich fasziniert die Energie, die von ihr ausgeht. Sie ist wie eine Türe zu einer anderen Welt.“ Und sie ist grenzenlos.

Kleine Zeitung, Julia Braunecker

 

Wortreiche Sprachlosigkeit
Theater Waltzwerk bringt Köhlmeier Text auf die Bühne: ein Experiment.

Märchenhaft ist gar nichts an dieser Geschichte von Michael Köhlmeier, deren Titel an Hans Christian Andersen und Co, denken lässt: „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ ist alles andere als rührselig. […] Die Bilder, die dabei im Kopf entstehen, sind kalt und teilweise albtraumhaft. […] Regisseurin Valerie Voigt-Firon stellt dafür mit dem Ausstatter Thomas Garvie die beiden kindlichen Anti-Helden in eine kalte Bühnenwelt mit Styropor-Schnee und Neonlicht, die von überdimensionalen russischen Matroschka-Puppen beherrscht wird. […] Der elfköpfige Mädchenchoer JAMzi und David Gratzers Musik setzen stimmige emotionale Akzente in einer ambitionierten Inszinierung, … […]

Kleine Zeitung, KP

"Das Mädchen mit dem Fingerhut": hart und mitleidlos wie traurige Realität
Der Schrei nach Menschenwürde

Drei Flüchtlingskinder: Ausgesetzt in der Fremde, schutzlos und alleine. Zur österreichischen Erstaufführung begleitet WalTzwerk „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ in seinen Überlebenskampf: Ein sehenswert verstörendes Erlebnis, hart und mitleidlos wie die traurige Realität.

Nach dem grandiosen Roman von Michael Köhlmeier sind Sarah Rebecca Kühl und Markus Achatz am Mittwoch zur bejubelten Premiere im Klagenfurter Künstlerhaus so intensiv und eindringlich, dass die 90-minütige Odyssee der Flüchtlingskinder an die Ränder einer europäischen Abschottungsgesellschaft oft hart an die Grenze des Erträglichen schrammt. Gut so! Denn der ganz normale Wahnsinn, der sich vor wohlstandssatten Augen abspielt, entfaltet im polyphonen, verortungsfreien Erzählraum zu David Gratzers bitter-melodiöser Livemusik eine Kälte, die in eine gnadenlose Parallelwelt führt. […] …, wunderbar der Abgesang des JAMzi-Mädchenchors unter Eduard Oraže. Ein absolutes Muss! […]

Kronen Zeitung, Irina Lino 

Klagenfurt: Theater KuKuKK bringt Kinofilm auf die Bühne
Mit Vollgas durch das Leben

[…] … Sarah Rebecca Kühl … […] Mit live gespieltem Gitarrensound von David Gratzer wie geschicktem Einsatz von Mikrofonen und Klangkollagen fängt sie den Drive, den ein Film erzeugen kann, bestens ein und nimmt mit präzise gesetzten Spannungsbögen Fahrt auf, um im richtigen Moment wieder vom Gas zu gehen. […]

Kronen Zeitung, Tina Perisutti 

[…] Uraufführung: Theater KuKuKK bringt einen Roman von Doris Knecht auf die Bühne

[…] Regisseurin Sarah Rebecca Kühl setzt auf Schwarz-Weiß-Ästhetik, den (E- und Akustik-Gitarren-) Soundtrack von David Gratzer und eine raffinierte Lichtregie. […] Abstrakt choreografiert, teils synchron, teils in Zeitlupe und mit häufigen Wiederholungen von Gesten und Bewegungen wirkt das Bühnengeschehen fast traumhaft, assoziativ, irreal – ganz anders als die Filmvorlage. Fazit: Starker Tobak, einfache Handlung, einfallsreich für die Bühne umgesetzt. 

Kleine Zeitung, Karin Waldner-Petutschnig

[…] Sarah Rebecca Kühl hat eine Theaterfassung von Doris Knechts „Gruber geht“ geschaffen.

[…] Ihre „Mischung aus Erzählung und Dialog“ soll den Humor und Sprachrhythmus von Doris Knecht beibehalten. Eine zusätzliche Dimension erhält das Stück durch die von David Gratzer komponierte Bühnenmusik, die der 28-jährige Klagenfurter live spielen wird: „Es wird ein sehr sphärischer Soundtrack. An manchen Stellen legt die Musik den Teppich für die Handlung, dann wieder erzählt die Musik die Geschichte“, so der in Wien lebende Musiker.
Die Rolle von John Gruber übernimmt Philipp Stix, bekannt unter anderem aus der ORF-Serie „Vorstadtweiber“ … […]

Kleine Zeitung, Marianne Fischer

 

[…] Der 26-jährige Jazzgitarrist aus Klagenfurt hat heuer einige Monate als artist in residence im Iran verbracht, wo er modernen Jazz mit alter persischer Musik kombinierte. Ihn faszinieren repetitive, meditative Soundteppiche. „Für mich steht der Klang ganz oben“, sagt Gratzer.

Die Brücke, WRO 

 

[…] Konstrukteur ruhiger Klangwelten
[…] Pfingstmesse

[…] An der Harfe wird Elisabeth Wolf zu hören sein. „In der Komposition finden sich etliche Jazzelemente und einige Improvisationen. Im Zwiegespräch von Harfe und Gitarre, die sich wunderbar miteinander verweben, entstehen sehr meditative Klanglandschaften“, so Gratzer.

Kleine Zeitung, Bettina Auer

 

[…] … Pfingsten. […] … viel Platz für Meditation; seine Komposition lehnt er deswegen an gregorianische Choräle: “Ich verwende Techniken wie Loops, also sich wiederholende Musikpassagen.”

Kronen Zeitung, Serina Babka